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Vortrag:
16.12.2011, 20:00 Uhr in Berlin

Die Würde des Menschen ist unantastbar - Ralph Boes spricht zu seinem Brandbrief zur Beendigung der Sanktionen in Hartz IV >>

  

 

30.11.2011:

Peine: Das Jobcenter pokert.
Torsten B. berichtet vom Gespräch am Montag:

„Das Jobcenter versucht weiterhin mich “einzugliedern“ und gewährt mir noch etwas Zeit um eine Entscheidung zu treffen, wie es weitergehen soll.“

Man gewährt IHM Zeit „um eine Entscheidung zu treffen, wie es weitergehen soll“ ??? Das ist ein Novum an Feingefühl und Entgegenkommen im Amt! Konfrontiert mit dem GG weiß man anscheinend selbst nicht weiter und gibt den Entscheidungsdruck, unter den man sich gesetzt empfindet, an Torsten B. zurück. Vielleicht spielt auch die Hoffnung eine Rolle, dass er einknicken möge.

Wünschen wir Torsten von Herzen die Kraft, seinen so ruhig und mutig gegangenen Weg mit Konsequenz zu Ende zu gehen.

- Die (genialen) Verhandlungen von Torsten B. mit seinem Jobcenter sehen Sie unter: Ein Bruder im Geiste

  

 

27.11.2011:
Peine:
Das Amt ist ratlos - Torsten B. erhöht den Entscheidungsdruck >>

s. "Weiteres", "Ein Bruder im Geiste"

  

 

15.11.2011:

Ich denke mir das folgendermaßen:

Meine Gegenwehr (s. 10.11.2011) gegen die schwerwiegenden Nötigungen und Androhungen von Unannehm-lichkeiten bis hin zur Vernichtung unserer bürgerlichen Existenz, die vom Amt auf uns alle ausgehen, stellt meines Erachtens nun nicht umgekehrt eine "Sanktion" dar, jetzt gegen die Mitarbeiter des Jobcenters gewendet, wie das von einer Seite her bedauernd empfunden wurde,
sondern es handelt sich
- um eine "Fördermaßnahme",
- um eine Maßnahe zur Förderung des Jobcenters,

- zur Förderung seiner Eingliederung in den Rahmen der Verfassung und des Grundgesetzes.

Eingliederung ja, aber diesmal richtig.

Ich bin sicher, dass, wenn die erste Klage im Rennen ist, sich die Mitarbeiter der Jobcenter unglaublich schnell besinnen werden, weil sie sich jetzt selbst bedroht empfinden; und dass dann unglaublich schnell das System im Sinne des Grundgesetztes umgestaltet wird.

Außerdem denke ich, dass auch etliche Mitarbeiter im Jobcenter dankbar für solche Klageandrohungen sind, weil ihnen jetzt die Mittel in die Hand gegeben werden, sich IM AMT dem Druck zu menschenrechtswidrigen Anordnungen zu widersetzen.

Es wäre toll, die Argumentation der Gegenwehr so weit auszufeilen, dass Massenklagen gegen die Jobcenter möglich werden.

    Kommentar abgeben? Hier >>

Mit herzlichem Gruß,
Ralph Boes

  

 

14.11.2011:

Dritte Rosenaktion - diesmal am Jobcenter Neukölln

Anstiftung zur Zivilcourage:
200 Mitarbeiter des Jobcenters Neukölln erhalten von uns je eine Rose und den französischen Gewerkschaftstext überreicht.

- Bericht zur 3. Aktion >>

- Bericht zur 2. Aktion >>

- Bericht zur 1. Aktion >>

  

 
11.11.2011:
Mein "Bruder im Geiste" setzt das Amt unter Entscheidungsdruck -
s. "neueste Meldung" >>
  

 

10.11.2011: 

 

Meine Antwort
auf den "freundlichen Bestechungsversuch" des Amtes (s. 05.10.2011) ist jetzt abgegeben.
Sie wendet fundamental das Blatt:

Ab jetzt werden nicht mehr die Hartz-IV-Bezieher sanktioniert, sondern die Behörden-Mitarbeiter kom-men unter Druck:

- Erfüllen sie, was vom Gesetz vorgeschrieben ist, stehen sie nicht erst (eher abstrakt) mit dem Grundgesetz, sondern vielleicht schon persönlich mit dem einfachen Strafrecht im Konflikt, denn die "Eingliederungsvereinbarung" stellt auf jeden Fall eine Nötigung, ggf. sogar eine Androhung von Folter und physischer Vernichtung dar und könnte entsprechend geahndet werden!

- Erfüllen sie indessen nicht, was im Gesetz steht, gibts Ärger mit der Obrigkeit im Amt...

Es tritt für die Behörden-Mitarbeiter eine Art von Befehlsnotstand ein: Was immer man tut, es ist verkehrt.

In solche Zwickmühle gebracht, ist interessant, wie man im Amt reagieren wird.  Ggf. wäre es gut, sich an die mutige Erklärung der Franzosen zu erinnern.
 
Das neue Schreiben gibt es hier >>


Berlin, den 10.11.2011
Mit herzlichem Gruß,
Ralph Boes

  

 
06.10.2011:
Johannes Ponader hat es getan
J :
Er hat in seine Eingliederungsvereinbarung unter den Punkt: "Bemühungen von Herrn P. ..." den mir vom Amt genehmigten Passus eingesetzt und darüber hinaus die gesamte Residenzpflicht streichen lassen. Und es wurde akzeptiert!  Seine EGV
sehen Sie hier >>
  

 

 

05.10.2011:

Freundlicher Bestechungsversuch:

Nachdem das Amt mich zu einer eigenen Eingliederungsvereinbarung aufgefordert hatte, hat man nun den Mut verloren und schickt mir eine Eingliederungs-vereinbarung im alten Stil zurück. Man gibt mir allerdings alle Freiheit (s. 2.: "Bemühungen von Ralph Boes ..."), wenn ich nur das Hartz IV-System nicht anrühre ...

Die vom Amt zurückgesandte "Eingliederungsvereinbarung" sehen Sie hier >>

- Mir ist noch nicht ganz klar, wie ich reagieren werde. Wenn Sie Ideen haben oder Kommentare geben möchten, tun sie das bitte hier >>
 

  

 

Zum ersten zusammenfassenden Zwischenbericht über die gesamte bisherige Aktion geht es hier >>

  

 

15.09.2011, 9:00 Uhr:

Gerade im Jobcenter abgegeben:
die "Neue Eingliederungsvereinbarung"!

Sie ist in schönstem Sinne ein Gemeinschaftswerk und ich möchte allen Beteiligten von Nah und Fern für ihre Hilfen herzlich danken!

Jetzt sind wir auf die Reaktion des Amtes gespannt!

Mit herzlichem Gruß,
Ralph Boes

  

 

13.09.2011:
Bedrückende Meldung:

2011 wird nach Ansicht des BA-Chefs Jürgen Weise zum Rekordjahr der Hartz IV-Sanktionen ...

  

 

12.09.2011:
Zweite Rosenaktion - diesmal am Jobcenter Pankow

Anstiftung zur Zivilcourage:
200 Mitarbeiter des Jobcenters Pankow erhalten von uns je eine Rose
und den französischen Gewerkschaftstext überreicht.

- Bericht zur 2. Aktion >>
- Bericht zur 1. Aktion >>

  

 
30.08.2011:
Es ist so weit!
Johannes P. sei dank: der Entwurf zur neuen Eingliederungsvereinbarung ist da ...
Sieben Tage (bis Mittwoch, den 07.09.) haben wir jetzt Zeit, sie gemeinsam abzurunden.
Bitte helfen Sie mit!  Auf IHRE Ideen und IHR Fachwissen kommt es jetzt an!
Fachwissen, Paragraphen, Verbesserungsvorschläge bitte als Kommentar unter den jeweiligen Post schreiben - oder direkt an ralphboes@freenet.de senden. 

Zum "Entwurf" geht es hier >>
  

 

22.08.2011:
Rosenaktion am Jobcenter Mitte

Anstiftung zur Zivilcourage:
200 Mitarbeiter des Jobcenters Mitte erhalten von uns je eine Rose
und den französischen Gewerkschaftstext überreicht.

- Bericht zur Aktion >>
- Bilder der Aktion >>
- Text der Aktion >>

  

 
20.08.2011:
Aus der inneren Arbeit ...

Nach innerem Kampf und ernüchterndem Studium von Gesetzestexten bin ich jetzt zum Schreiben der sog. "Eingliederungsvereinbarung" bereit. Ich hatte neu das Vertrauen zu finden, dass aus Gesetzen GAR NICHTS herzuleiten, dass das Denken ÜBER den Gesetzen ist.
Aus der Glückseligkeit des freien Denkens: Ralph
  

 

15.08.2010:
Positive Reaktion von Jobcenter:
Nachdem ich am 11.08. die (negative) Erklärung "Statt einer Eingliederungsvereinbarung" abgegeben habe, bittet mich das Jobcenter jetzt um eine positive Fassung der Eingliederungsvereinbarung,
s. Mitteilung vom Amt

  

 

11.08.2011: 
Vollständiger Bericht
über das
Gespräch im Jobcenter

  

  

11.08.2011:
Gerade erhalte ich Mitteilung von T.B., meinem "Bruder im Geiste" (s. Weiteres), dass auch er mit seinem Jobcenter um die Eingliederungsvereinbarung ringt >>

  

 

11.08.2011:
Gesucht: eine Anzahl fröhlicher, engagierter, ehrenamtlich arbeitender Anwälte und anderer Rechtsgelehrter, die gerne spielen und das Hartz IV-System in den Orkus der Geschichte jagen wollen. Auf dass das untergegangene Deutschland des Grundgesetzes wieder kraftvoll-fröhlich auferstehen kann.  
Mailto: ralphboes@freenet.de

  

 

11.08.2011:
Noch bis zum frühen Morgen mit heißer Nadel gestrickt:
Meine Erklärung fürs Jobcenter:
Statt einer Eingliederungsvereinbarung

  

 

10.08.2011:
Die "Eingliederungsvereinbarung" in Hartz IV - ein Dokument deutscher Schande

  

 

05.08.2011:
Für den 11.08.2011, 9:00 Uhr bin ich jetzt ins Jobcenter eingeladen.

Text wie immer: "Bitte bringen Sie einen Nachweis über ihre Bewerbungsaktivitäten mit." Und die übliche Androhung von Strafen, wenn ich nicht komme. Lach.
Jetzt wird's spannend - ich kann's kaum erwarten. :-)

  

 

02.08.2011: Jobcenter begibt sich in Gefahr!
Immer noch keine Reaktion vom Amt. Man schweigt mich zu Tode ;-) . Jemand, der sich gut auskennt, meint: Entweder sind die im Urlaub, oder man bespricht die nächsten Schritte mit den obersten Behörden - oder man versucht mich tatsächlich zu ignorieren. Alle drei Möglichkeiten sind nicht gut - fürs Amt! : Man müsste es warnen, denn es könnte sein, dass in nicht allzu langer Zeit ein Schreiben von der Kassenprüfung der Bundeskasse an mein Jobcenter ergeht, in dem dann steht: "Sehr geehrte Damen und Herren, sie haben Herrn Boes Hartz IV ausgezahlt, obwohl er bekanntermaßen nicht wie gefordert unterwürfig war! Das Geld hat ihm so nicht zugestanden - bitte überweisen Sie uns das Geld bis zum 15. des folgenden Monats zurück." - Dann gibt's im ganzen Jobcenter für die nächsten Monate kein Klopapier - oder die Sanktionäre werden plötzlich sanktioniert ... Freunde, ich wage nicht weiter zu denken ...
 

  

28.07.2011: Beschäftigte von Jobcentern in Frankreich erklären sich mit den Arbeitssuchenden solidarisch, verweigern Zwangsmaßnahmen gegen sie und weigern sich "soziale Polizei zu sein, angewiesen zur Unterdrückung".   Zum Text >>     Ich bin tief berührt von dieser Meldung!

  

25.07.2011: Prozessbeschleunigungsaktion:
Heute Nacht habe ich den Brief ans Jobcenter in den dortigen Briefkasten eingeworfen. Andere werfen Steine - manchmal reicht ein Stück Papier. :-)
  

 

24.07.2011: Ich bin gefragt worden, ob ich nicht ein öffentliches Tagebuch zum Brandbrief führen wolle.
Wenn ich auch sehr ungern schreibe,
weil es mir furchtbar schwer fällt und ich nie mit den Resultaten zufrieden bin, leuchtet mir die Frage doch ein. Also will ich es versuchen. Wenn man bitte bloß nicht jedes Wort dort "auf die Goldwaage" legt! Brandbrief-Tagebuch

  

 

21.07.2011: Und was jetzt? Das Amt hat mich noch nicht eingeladen, obwohl der Termin schon überschritten ist. - Ich schreibe jetzt einen Brief und frage nach.

Ansonsten werde ich jetzt öfter gefragt, ob es noch Sinn macht, den Brief zu unterschreiben!
Ja klar macht das noch Sinn!
Die Aktion hat ja noch kaum begonnen, wird durch die Sanktionierungen bis nach Karlsruhe gehen und ist erst beendet, wenn das HartzIV-System beseitigt ist.
Jede Art von Unterstützung tut da gut.
 

  

 

07.07.2011: Neu: Zum Brandbrief -
Interview mit Dorothee Schulte-Basta und Ralph Boes für das Netzwerk Grundeinkommen.
Ich danke Dorothee von Herzen für ihre Initiative.

  

  

24.06.2011: Der Bürgerspaziergang war ein Hochgenuss.
Wir waren äußerlich besehen etwa 20 Leute (in Wirklichkeit waren wir sehr viel mehr - viele hatten geschrieben, dass sie gerne dabei wären, es aber nicht könnten und sie waren in unserm Herzen dabei) und haben den Brief an die Poststellen des Bundespräsidenten, der Bundeskanzlerin und der Arbeitsministerin gebracht. Er wurde dort jeweils von einem Kurier in Empfang genommen. -
Beim lauten Vorlesen des Textes ("Ab heute widerstehe ich ...", Abschnitt VII)) vor dem Schloss Bellevue hat mich plötzlich die Empfindung überkommen, dass das nicht eine Vorlesung, sondern ein tiefer Schwur war, der da vollzogen wurde - und mancher Zuhörer hatte Tränen in den Augen ... Ich danke allen nah und fern, die das Ereignis mit begleitet haben.  Hier geht es zu:  Fotos,   Ansprache,   Film

  

 


Übergabe des Briefes an seine Adressaten


Liebe Freunde, 

schon 1000 Unterschriften sind geleistet -
es wird Zeit den Brief an seine Adressaten zu verteilen:

Wir laden ein zum

Bürgerspaziergang
zur  Wiedereinsetzung der Grundrechte -

mit Übergabe des Brandbriefs von Ralph Boes
und 1.000 Unterschriften
an den Bundespräsidenten,
die Bundeskanzlerin
und die Ministerin für Arbeit und Soziales

am Freitag, 24.06.2011

  • Treffpunkt Schloss Bellevue (Haupteingang): 10.30 Uhr,
    dort Abgabe des Briefes an den Bundespräsidenten um 10.45 Uhr

  • Fahrt mit Bus 100: 11:13 Uhr ab Schloss Bellevue zum Reichstagsgebäude

  • Fußweg zum Marie-Elisabeth-Lüders-Haus
    dort Abgabe der Post für die Bundeskanzlerin und die Fraktionen um 11:30 Uhr

  • Fußweg zum Sozialministerium (Poststelle), Mauerstr. 52,
    dort Abgabe des Briefes an die Ministerin für Arbeit und Soziales 11:55 Uhr

und freuen uns über jeden, der mitkommt.

Mit herzlichem Gruß,

Ralph Boes
 

  

 

18.06.2011: Fast 1000 Unterschriften - Ab 1000 wird es Zeit, die Briefe abzugeben ... an Frau Merkel, an Frau von der Leyen ... aber: Wie bringt man sie am besten dort hin, dass wir nicht schon in irgendwelchen Vor-Vor-Zimmern stecken bleiben?
- Zur Ideenfindung habe ich jetzt einen Blog eingerichtet >>, auf dem wir alle unsere Ideen eintragen können.

  

 

17.06.2011: Ich freue mich über die große Zustimmung, die der "Brandbrief" erhält und hoffe, man wird uns die technischen Schwierigkeiten, die für Manche beim Eintrag noch bestehen, verzeihen. Wir haben jetzt versucht, die Technik in Ordnung zu bringen und hoffen, wir hatten Erfolg.

- Jetzt bin ich gespannt, was geschieht, wenn ich den Brief an Frau Merkel & Co. verteile und mit ihm und all den Unterschriften im Amt aufkreuzen werde.

- Und ich bin nicht der Einzige, der eine solche Aktion betreibt: Gestern habe ich eine Mail bekommen, in der ein Mensch mir mitteilt, dass er denselben Weg - allerdings ohne Öffentlichkeit bisher - schon geht. Siehe: Ein Bruder im Geiste >>

  

 

13.06.2011: Es haben schon 133 Menschen unterzeichnet.

- Der Newsletter an die Mitglieder und Freunde der BbG ist abgeschickt.

- Das Netzwerk Grundeinkommen ist um Unterstützung gebeten.

  

 

12.06.2011: Die Seite "Unterzeichnen" auf "Ethiker.de" ist freigeschaltet und die bereits geleisteten Unter-schriften von "petitionen24.com" sind übernommen.

 

07.06.2011:
Start der Aktion: Der Brandbrief ist fertig
und die Seite http://grundrechte-brandbrief.de wird veröffentlicht.

 

 

 

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